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  • So findest du die perfekte Uhrengröße für dein Handgelenk

    Januar 07, 2026 3 min lesen.

    So findest du die perfekte Uhrengröße für dein Handgelenk

    Es gibt Uhren, die auf Fotos begeistern … und am Handgelenk passt plötzlich etwas nicht. Dabei ist die Uhr nicht per se „zu groß“ oder „zu klein“. Entscheidend ist die Proportion. Und hier liegt das Geheimnis: Die richtige Größe zu wählen hat nicht nur mit dem Gehäusedurchmesser in Millimetern zu tun. Es geht um Komfort, visuelle Balance und darum, wie selbstverständlich sich die Uhr an dein Handgelenk anschmiegt – als wäre sie schon immer dafür gemacht gewesen.

    In diesem praktischen Leitfaden lernst du, Uhren mit Kriterien auszuwählen: welche Maße wirklich zählen, wie man ein technisches Datenblatt liest und welche Größenbereiche je nach Handgelenk und Stil am besten funktionieren.

    Das Maß, auf das alle schauen (aber nicht alles sagt): Gehäusedurchmesser

    Der Gehäusedurchmesser wird meist in Millimetern (mm) angegeben: 36, 38, 40, 42 … und ist die Zahl, die man am häufigsten sieht. Für sich allein genommen kann sie jedoch täuschen.

    • 36–38 mm: klassisch, dezent, sehr ausgewogen an schmalen bis mittleren Handgelenken.
    • 39–41 mm: der „Wohlfühlbereich“ für viele Handgelenke; vielseitig und modern.
    • 42–44 mm oder mehr: starke Präsenz; ideal, wenn du markante Uhren magst oder ein größeres Handgelenk hast.

    Ein Beispiel: Eine Uhr wie die Citizen NJ0150 „Tsuyosa“ (beliebt für ihren sportlich-eleganten Look) kann sich an mittleren Handgelenken perfekt anfühlen – dank ihrer ausgewogenen Proportionen. Ein anderes Modell mit längeren Hörnern wirkt bei gleichem Durchmesser jedoch deutlich größer.

    Das Maß, das wirklich entscheidet, ob sie „passt“: Lug-to-Lug

    Lug-to-Lug bezeichnet den Abstand von einem Hornende zum anderen – also wie viel Platz die Uhr in der Länge auf deinem Handgelenk einnimmt. Dieses Maß ist entscheidend.

    Eine einfache Regel: Die Hörner sollten nicht über dein Handgelenk hinausragen. „Überfliegt“ die Uhr die Seiten, wirkt sie – selbst bei moderatem Durchmesser – zu groß und fühlt sich auch so an.

    Deshalb können zwei 40-mm-Uhren völlig unterschiedlich wirken: Eine mit kompaktem Lug-to-Lug sitzt perfekt, eine mit langen Hörnern dominiert das Handgelenk.

    Höhe (Gehäusedicke): das Detail für Komfort und Stil

    Die Gehäusedicke beeinflusst zwei Dinge: das Tragegefühl und ob die Uhr unter die Hemdmanschette passt. Schlankere Profile wirken meist eleganter und lassen sich angenehmer tragen.

    • Bis 10–11 mm: besonders elegant, ideal für den Alltag.
    • 12–14 mm: typisch für Automatikuhren und Modelle mit mehr Charakter.
    • Über 14 mm: robuste Präsenz; häufig bei Chronographen und Toolwatches.

    Klassisch gestaltete Uhren – etwa bestimmte Zeppelin-Modelle – achten auf ein ausgewogenes Verhältnis von Durchmesser und Höhe, um ihre elegante, vintage-inspirierte Anmutung zu bewahren. Toolwatches hingegen sind oft bewusst höher gebaut.

    Dein Handgelenk in Zentimetern: messen in 30 Sekunden

    Alles, was du brauchst, ist ein Maßband (oder eine Schnur und ein Lineal). Miss den Umfang deines Handgelenks dort, wo du deine Uhr normalerweise trägst.

    Als grobe Orientierung:

    • 14–16 cm: 36–39 mm passen meist sehr gut (mit kompaktem Lug-to-Lug).
    • 16–18 cm: der Allround-Bereich; 38–41 mm sind oft ideal.
    • 18–20 cm oder mehr: 40–44 mm wirken meist gut proportioniert – je nach Stil.

    Wichtig: Das ist keine feste Regel, sondern eine Orientierung. Dein Stil spielt ebenfalls eine große Rolle.

    Handgelenkform und Stil: zwei Faktoren, die alles verändern

    • Flaches Handgelenk: verträgt oft ein etwas längeres Lug-to-Lug, da mehr Auflagefläche vorhanden ist.
    • Sehr rundes Handgelenk: ein großes Lug-to-Lug kann die Uhr dominanter wirken lassen.

    Und dann ist da noch dein Stil:

    • Für eine dezente Alltagsuhr sind ausgewogene Proportionen ideal.
    • Wenn die Uhr auffallen soll, darf der Durchmesser größer sein – achte dabei auf Lug-to-Lug und Höhe.
    • Für Eleganz ist die Gehäusedicke oft wichtiger, als man denkt.

    Armband und Metallband: Der „Rahmen“ verändert die Wirkung

    Ein schmales Armband lässt eine Uhr leichter und eleganter wirken. Ein integriertes Metallband oder ein robustes Armband verleiht mehr optische Präsenz. Deshalb kann dasselbe Gehäuse je nach Kombination ganz unterschiedlich erscheinen.

    Denk an die Uhr wie an ein Gemälde: Der Rahmen beeinflusst die Wahrnehmung.

    Finale Checkliste für die Online-Uhrenwahl

    Bevor du dich entscheidest, prüfe:

    1. Durchmesser (mm) nach deinem ästhetischen Geschmack.
    2. Lug-to-Lug (sollte nicht über das Handgelenk hinausragen).
    3. Höhe (passt sie unter die Manschette?).
    4. Gewicht (manche Uhren trägt man kaum, andere spürt man deutlich).
    5. Armband/Metallband (optische Wirkung und Komfort).

    Wenn du diese Punkte beachtest, ist die Wahl einer Uhr kein Glücksspiel mehr. Sie wird zu einer bewussten Entscheidung: Die Uhr wird nicht einfach getragen, sie integriert sich. Und wenn die Proportionen stimmen, merkst du es sofort – kein Drücken, keine Ermüdung, sondern ein natürlicher Teil deines Stils.



    Hast du Fragen oder wünschst dir eine persönliche Empfehlung? Kontaktiere uns – wir helfen dir gerne weiter


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